Otto Ellerbrock – Überhört die Politik die jungen Leute?

Shownotes

Otto Ellerbrock ist der neue Vorsitzende des Landesschülerrats Niedersachsen. Im Politiknerds-Podcast vom Politikjournal Rundblick spricht er mit Niklas Kleinwächter über seine SPD-Mitgliedschaft, ein Social-Media-Verbot oder den neuen Wehrdienst – und dabei immer wieder über das Kernanliegen des 18-Jährigen: Beteiligung, Beteiligung, Beteiligung.

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00:00:10: Herr Ellerbrock, finden Sie das auf die Jugend zu wenig gehört wird?

00:00:14: Grundsätzlich ja.

00:00:15: Also wir merken es glaube ich in vielen Bereichen dass auf die Jungen zu wenig gehört wird aber auch vor allem dass der Jugend zu wenige zugetraut wird oder dass man ein sehr einfaches und sehr negatives Bild von der Jugend hat.

00:00:26: Und das ist was mich total stört weil ich habe das Gefühl da fehlt völlig der Weitblick.

00:00:31: Woran würden sie das denn festmachen?

00:00:34: Es gibt mehrere Beispiele, also es geht ja auch einfach um Beteiligung.

00:00:38: Also viel wird entschieden über die Köpfe von Jugendlichen hinweg weil man ihnen... nicht zutraut mitzureden, Entscheidungen zu treffen oder wenn man vielleicht auch einfach nicht auf sie hören möchte.

00:00:46: Den Ball würde ich jetzt nicht an Sie aber den würde ich einfach so ein bisschen zurückspielen und in den Raum werfen und dass die Verantwortlichen fragen warum das Ganze so ist.

00:00:53: Aber ich krieg es nur unmittelbar mit.

00:00:55: Wenn über einen Handyverbot gesprochen wird dann tun das erstmal die Experten In Anführungszeichen unter sich Und die Jugend wird als letzter Schritt beteiligt.

00:01:05: Die Frage der Beteiligung von Jugend wird sich wie so ein roter Faden durch unser Gespräch ziehen, darüber wollen wir gleich noch ausführlicher sprechen.

00:01:12: Zunächst aber begrüße ich unsere Hörerin und Hörer zu einer neuen Folge vom Politik-Nerds Podcast!

00:01:17: Mein Name ist Niklas Kleinwichter, ich bin einer von vier Redakteuren beim Rundblick dem Politikjournal für Niedersachsen.

00:01:23: Und mein Gast heute ist Otto Ellerbrock, der neue Vorsitzende des Landesschülerrats Niedernachsen.

00:01:28: Herzlich willkommen und schön dass Sie hier sind.

00:01:30: Ja schönen Dank für die Einladung.

00:01:32: Vielleicht gleich zu Anfang ein kleiner Disclaimer.

00:01:34: Wir zeichnen diese Folge auf am Freitag den neunzehnten Juni, das ist vielleicht gleich zu anfangen eine wichtige Information denn in der kommenden Woche stehen viele wichtige bildungspolitische Weichenstellungen an.

00:01:44: wir haben also den Kenntnisstand von freitagmorgen.

00:01:48: Wenn dieser Podcast erscheint oder gehört wird kann sich das schon verändert haben aber ich glaube dass es nicht Kriegsentscheiden für die Diskussion die welche führen weil wir so ein bisschen übergeordnete Perspektive einnehmen wollen.

00:02:00: So nun zunächst zu Ihnen, Herr Ellerbrock.

00:02:02: Sie sind achtzehn Jahre alt richtig?

00:02:04: Ja das ist richtig!

00:02:04: Sie leben im Landkreis Lüneburg in Hunstdorf an der Elbe.

00:02:08: Sie besuchen das Gymnasium in Blekede und sind jetzt der neue Landes-Schülersprecher hier in Niedersachsen.

00:02:15: Herzlichen Glückwunsch erst einmal!

00:02:17: Danke!

00:02:17: Aber erzählen sie doch mal wie wird man eigentlich Landes-Schülerspracher?

00:02:21: Ja, da gibt es tatsächlich so ein paar Hürden oder der Weg ist etwas länger.

00:02:25: Das ist durch die Schülerwahlordnung hier in Niedersachsen geregelt.

00:02:29: man muss dann erstmal eine Reihe von Wahlen bestehen.

00:02:31: also zunächst gibt's ja an jeder Schule den Schülerat.

00:02:33: das sind alle Klassensprecherinnen und Kassensprechern auf deren Stellvertretung.

00:02:37: d.h.

00:02:38: da muss man erst mal reingewählt werden als Klassen-Sprecher als Jahrgangssprecher und dann werden aus dem Schüleraat heraus weitere Positionen gewählt unter anderem die Mitglieder für den Kreis oder in den Stadtschülerrat.

00:02:48: ich bin dann in den Kreischülerraht gewählt und war dann drei Jahre Vorsitzer des Kreis Schülerrates im Landkreis Lüneburg.

00:02:55: Und durfte die Position innehaben, mich um die Interessen der Schülerinnen und Schülern im Land Kreis kümmern und auch vor Politik- und Verwaltung und Presse eben im regionalen Raum vertreten.

00:03:06: Und dann findet alle zwei Jahre die Wahl zum niersechsischen Land des Schülerrat statt.

00:03:10: Das ist tatsächlich etwas komplizierter, das Wahlsystem und zwar haben wir ja vier ehemalige Regionalbezirke und das ist Hannover, Weser-Ens bzw.

00:03:20: Osnabrück, Braunschweig und Lüneburg.

00:03:24: Der Bezirk Lüneburger umfasst dann die Landkreise und Städte von Cuxhaven bis Zelle runter.

00:03:30: Jedes Mitglied des Kreis Schülerrates, also nicht nur die Vorsitzenden sondern jedes Mitglied dieser Landkreise der verschiedenen Regionen sind dann wahlberechtigt und werden eingeladen zur Wahl.

00:03:40: Die findet bei uns in Lüneburg statt im Behördenzentrum, und dann wird Schulform getrennt gewählt ein Mitglied die Berufsbildenden Schulen können zwei Mitglieder den Landesschülerrat entsenden und alle anderen Schulformen können einen Mitglied entsenden.

00:03:54: Dann trifft man sich in getrennten Wahlversammlung Und mehrere Kandidaten stellen sich auf und dann wird man gewählt oder eben auch nicht gewählt.

00:04:02: Ich habe es erfreulicherweise geschafft, sonst sehe ich mich hier und bin in den Landes Schülerrat gewählt worden.

00:04:08: Und dann gibt das ein Einführungsseminar wo Workshops gehalten werden und auf der konstituierenden Sitzung die war jetzt bei uns am achtundzwanzigsten vierten hier in Hannover werden verschiedene Positionen gewählt wie der Vorstand der Vorsitz und genau die Bundesstüler Konferenz Delegation und wir haben aktuell sechsundzwantzig Mitglieder im Landes Schüler Rat.

00:04:25: also wir konnten nicht alle Stellen besetzen.

00:04:28: Das ist ein wichtiger Punkt und das ist auch ein Wahnsignal, worauf wir hören müssen, weil die meisten Posten, die wir nicht besetzen konnten stammt tatsächlich aus Förderschulen, Hauptschulen und Realschulen – weil das einfach benachteiligte Schulform sind gerade wenn es um Partizipation- und auch Schülerbeteiligung geht.

00:04:42: Da müssen wir auf jeden Fall nochmal ran.

00:04:44: Jedenfalls wird dann der Vorsitzende gewählt.

00:04:47: Und das bin ich geworden am XXV.

00:04:50: Damit ich direkt nachfragen vielleicht kommen wir später auf das Thema noch einmal zurück aber was würden Sie denn sagen warum bestimmte Schulformen weniger gut vertreten sind im Landesschülerrat?

00:04:59: Ich glaube, das hängt mit diesem Riesenthema Bildungsgerechtigkeit zu tun.

00:05:03: Ich glaube dass auf dem Gymnasium die Schülervertretungsarbeit sichtbarer ist als vielleicht in den anderen Schulform und die Schüterinnen und Schüler generell auch vom Elternhaus aber auch von den Lehrkräften eher da empowert werden, das auch zu tun und unterstützt werden.

00:05:19: Und ich glaube, dass die Hürde bei den anderen.

00:05:23: Ich

00:05:25: habe gelesen, dass sie politisiert wurden eigentlich durch die Corona-Pandemie.

00:05:28: Ich glaube das ging vielen Menschen so.

00:05:31: was hat Sie denn damals gestört?

00:05:33: Naja ich hab angefangen und warum das kann ich Ihnen tatsächlich gar nicht sagen.

00:05:37: aber als es Schulschließung gab wurde es ja immer in der Pressekonferenz verkündet von der Bundeskanzlerin mit ihren Ministern zusammen und ich hatte irgendwann angefangen mir das anzugucken weil ich wissen wollte ob die schulen wieder geschlossen werden oder nicht.

00:05:51: Und dieses ganze wurde dann ja immer verlängert.

00:05:54: Weiß ich denn, hieß es irgendwie um fünfzehn Uhr ist Pressekonferenz und dann hatte ich den Fernseher eingeschaltet um fünfzen Uhr.

00:05:59: Und entdauerte es und dauerte es und dauerte es.

00:06:02: Man hätte natürlich auch einfach abschalten können und das später in den Medien nachverfolgen können aber wir hatten ja eh nix zu tun.

00:06:07: also ich fand's interessant auch einfach mal vor dem Fernsehr sitzen zu bleiben und zu hören.

00:06:11: und als die Kommentatoren und die Journalisten dann sagten naja es verzögert sich dies und dies ist durchgedrungen Dann dachte ich mir, was ist das eigentlich für ein Konstrukt?

00:06:19: Das ist ja total interessant.

00:06:20: Was da im Hintergrund passiert, was man vielleicht gar nicht unbedingt mitbekommt und dann haben wir in den Jahr zwölfhundzwanzig diese Superwahrjahre gehabt und meine Eltern, meine Familie haben das natürlich mitbekommen, dass ich mich auch interessiere.

00:06:30: also nochmal ganz kurz zu dieser Corona-Geschichte.

00:06:33: Ich habe dann jedes Mal wenn die Schulschließungen verlängert worden sind, weil ich dann derjenige, der eine Nachricht kurz in die Klassegruppe geschickt hat und gesagt hab oh!

00:06:40: Wir haben wieder noch mal vier Wochen frei in Anführungszeichen.

00:06:43: Damals haben wir uns noch alle gefreut, als wir über vier Wochen Urlaub hatten.

00:06:46: Nein aber meine Familie hat das mitbekommen und wir haben in Lüneburg eine lange Straße, wo immer die ganzen Stände stehen.

00:06:52: Das ist die große Bäckerstraße bei uns direkt am Marktplatz.

00:06:57: Du interessierst dich ja viel mehr als wir, geh doch mal durch und sammel dir noch von den Parteien mal das Infomaterial.

00:07:02: Und dann gib mir doch mal eine schriftliche Wahlempfehlung was du mir raten würdest zu wählen?

00:07:06: Das ist ne kleine Übung für den Deutschunterricht und auch einfach ne politische Übung.

00:07:11: macht es doch mal!

00:07:12: Dann habe ich meine Wahlempfehlungen damals getroffen.

00:07:15: Konkret nochmal auf die Corona-Pandemie zu sprechen gekommen... Gehört zu verschaffen mit Dingen, die sie gestört haben.

00:07:23: oder sind Sie dann da in die Parteistände gegangen?

00:07:25: Haben gesagt hier warum habt ihr das so und so gemacht?

00:07:28: also war Das ein konkretes politisches Thema dass sich umgetrieben hat oder nur der anfangspunkt?

00:07:33: Es war auf jeden Fall erstmal eine Umstellung, also ich war auch während der Corona-Pandemie schon in der Schülervertretung aktiv und vorher trafen wir uns immer einmal die Woche in der Schule im SV Raum.

00:07:40: Und dann hier ist es auf einmal... Wir müssen auf Discord wechseln und da mussten wir uns erst mal alle Discord runterladen.

00:07:46: Ich kann mich noch daran erinnern aber nein!

00:07:47: Wir hatten natürlich Anregungen.

00:07:48: Die Leute haben sich beschwert über die Masken sie kriegen schlecht Luft, Sie haben Kopfschmerzen.

00:07:53: Es ist zu warm, zu voll.

00:07:55: Die Klassen, sie haben auch teilweise Sorgen und Nöte.

00:07:58: Natürlich war ich dann auch schon im Gespräch mit Entscheidungsträgern, aber vielmehr noch mit der Schulleitung.

00:08:02: Und dann habe ich einfach gemerkt, okay... Auch wenn man hier in einer Schülervertretung arbeitet oder sich einfach nur interessiert für seine Umwelt und seine Menschen, man stößt irgendwann an Grenzen – auch einfach an gesetzliche Grenzen wo man so nicht mehr hinterkommt!

00:08:16: Dann muss das Engagement vielleicht noch ein bisschen weitergehen um tatsächlich etwas ausrichten zu können.

00:08:21: Und da habe ich mich entschieden auf diesen politischen Zug mit aufzuspringen.

00:08:26: Sie sind dann Mitglied der SPD geworden.

00:08:28: Es gibt Zeitungsartikel darüber, dass sie ... ... im Jahr zwanzig das jüngste SPD-Mitglied oder die jüngsten Delegierte auf einem SPD Bundesparteitag gewesen sind.

00:08:38: mit fünfzehn Jahren waren sie da dabei.

00:08:40: Gibt von zweiten Artikel vom Jahr darauf, da waren sie dann sechzehn beim Bundesparteiitag.

00:08:43: Ich war wahrscheinlich immer noch einer der Jüngsten oder der Jünste tatsächlich.

00:08:47: Was hat sie denn zur SPD geführt?

00:08:50: Das war damals prasselt ja alles so ein bisschen auf einen... weil wir auf die Landtagswahl hatten und wir uns natürlich auch in der Schule viel damit beschäftigt haben.

00:08:59: Was ein wesentlicher Punkt war, es gibt ja mal den Girls and Boys Day oder auch Zukunftstag genannt.

00:09:04: Und ich habe dann tatsächlich meinen Zukunftstag bei einer ehemaligen Landtagsabgeordneten der SPD verbracht hier in Annen und dann waren wir hier in Hannover.

00:09:11: Es gab das Planspiel der SPD-Landtagsfraktionen.

00:09:14: Wir wurden in Fraktion eingeteilt Ich wurde sofort als Fraktionsvorsitzender gewählt durfte eine Rede halten im Landtag und das hat mir einfach unglaublich gefallen.

00:09:21: Und dann im gleichen Schritt war's auch so dass die Kommunalpolitik auf mich zugegangen ist vor Ort weil ich auch die Leute natürlich kenne in meinem kleinen Dorf, wir haben ungefähr zwei tausend Einwohner.

00:09:31: Das ist ganz gemütlich und gesagt habe ich komm nochmal mit zur Fraktionssitzung guck dir das doch mal an und ich dann einfach viele persönliche Kontakte schon rein in diese Partei hatte die einfach überzeugt haben und die einfach freundlich waren und sehr einladen war.

00:09:44: natürlich ist es für die auch einen Gewinn wenn ein junger Mensch sozusagen Mitglied wird und gleichzeitig hat mich damals schon die Aspekte auf zu Bildungspolitik der SPD mit überzeugt wo ich dann gesagt habe, okay hier möchte ich mich engagieren.

00:09:57: Hier fühle ich mich gut.

00:09:58: aber in dem Zug muss sich auch gleich nochmal sagen natürlich bin ich SPD Mitglied und die Werte stimmen über.

00:10:04: Also die Werte stimmen grundsätzlich überein, aber natürlich gehe ich auch nicht bei allen Entscheidungen mit.

00:10:08: Und jetzt hier gerade sitze ich ja auch im Amt als Vorsitzender des Schülerrates und da legt man das Parteibuch schon zum Teil ab.

00:10:14: also wir wollen ja später vielleicht auch noch darüber reden über das SPD-Positionspapier was man dann auch mal kritisieren muss.

00:10:20: Das fällt mir dann aber auch leicht das zu tun.

00:10:23: Da geht für mich schon amt vor Parteimitgliedschaft.

00:10:27: Das wäre ja fast meine nächste Frage gewesen, ob Ihnen das eigentlich schwer gefallen ist.

00:10:30: Aber darauf kommen wir gleich.

00:10:31: nochmal noch kurz nachgefragt zu Ihrem SPD-Engagement.

00:10:34: Sie haben gesagt als Landesschülersprecher legen sie das ab.

00:10:37: aber sind Sie gerade noch engagiert?

00:10:39: Sind Sie irgendwie in Ihrer Partei eine Heimatpartei dabei?

00:10:43: Ja, genau.

00:10:43: Also die SPD ist ja ein Ortsvereine gegliedert sozusagen in Ortsgruppen und ich kenne die ja jetzt für die Kommunalwahl, den Gemeinderat, den Samtgemeinderat und auch den Kreistag bei mir vor Ort im Landkreis Nürburgring.

00:10:55: Und ich bin da auch engagiert.

00:10:56: aber das merken auch alle Höhe ist für den Mitglieder um mich herum.

00:10:59: gerade geht das Amt einfach maximal vorne mit sehr viel Zeit in Anspruch und dann bleibt weniger natürlich auch für die SPD über.

00:11:04: Aber das finde ich auch nicht schlimm weil ich nehme das immer als Beispiel In der Position, die ich jetzt innehabe.

00:11:10: Da kann man tatsächlich wirksame Politik direkt und schon machen.

00:11:14: Und auf der anderen Seite kann man das natürlich auch, aber wenn man keinen Mandat hat ist es ja eher so dass man Werbung macht Wahlkampf macht zur Veranstaltung geht und das mache ich auch gerne.

00:11:22: Aber natürlich nutze ich jetzt diese Chance die ich habe um da auch die Zeit rein zu investieren weil so unendlich viel Zeit hat man ja nicht Das Amt ist ja dann doch oft Zeit.

00:11:32: Wieviel Zeit müssen Sie denn investieren in Ihren Amt?

00:11:35: Vorsitzende des Landes Schüler Gratis Niedersachsen?

00:11:39: Also ich kann es für mich persönlich beantworten, aber ich glaube man investiert so viel Zeit wie man bereit ist zu geben.

00:11:45: Ich nehme das als große Ehre und auch als große Verpflichtung war, also über eine Million Schülerinnen und Schüler zu vertreten.

00:11:53: Also ich würde sagen neben meiner normalen Schulwoche habe ich noch ne dreißig Stunden Woche die dann tatsächlich da reinfließt... Ich bin ungefähr zweimal die Woche in Hannover.

00:12:03: Also dann bestimmt eine Videokonferenz am Tag, einer Vorstandssitzung in der Woche viele Absprachen, viele Telefonate, viele Nachrichten... ich habe das als Beispiel... ich hatte es immer gestört wenn man bei WhatsApp oder bei einem Messenger-Dienst ungeöffnete Chats hat.

00:12:16: Das konnte ich nie verstehen.

00:12:16: aber mittlerweile gucke ich darauf und hab auch von zwanzig Ungeöffneten Chats und arbeite sie dann immer Sonntagabend, arbeite sich da immer der Reihe nach hoch, wenn ich es noch nicht geschafft habe.

00:12:24: Aber bei mir muss mein Glück haben, wenn man ganz oben landet gerade in dem Moment wo ich aufgucke ne Nachricht schreit beantworte ich sie auch gerne.

00:12:30: Aber ich nehme auch nicht gerne Arbeit mit in den nächsten Tag.

00:12:32: Also, ich krieg bestimmt sechzig-sichtzig E-Mails auch am Tag und die versuche ich dann irgendwie auch runter zu arbeiten.

00:12:38: Und das zeigt aber auch wie angesehen wir vielleicht auf beim Kultusministerium hier Niedersachsen sind oder auch gesellschaftlich dass eben auch Anfragen kommen von Pressepolitik und Verwaltung.

00:12:48: Das ist einfach enorm viel Zeit wirkt sich natürlich auch auf anderer Seite auf Privatleben und Schule enorm aus und da müssen haben auch andere Leute mitzutun.

00:12:57: Und kommt das in ihrem Freundeskreis gut an?

00:13:00: oder ist man da auch sauer, weil sie immer fehlen?

00:13:03: Ja also ich höre mir schon manchmal an.

00:13:04: Ach Otto du bist auch mal wieder da wenn ich in die Schule rein laufe.

00:13:09: Ich glaube grundsätzlich, da müssten Sie jetzt meine Freunde fragen.

00:13:12: Aber ich glaube, grundsätzlich kommt es schon gut an und wird wahrgenommen und auch anerkannt dass sich viel mache.

00:13:19: aber auf der anderen Seite merke ich natürlich auch das es sich so ein bisschen verschiebt.

00:13:23: also man kriegt nicht mehr ganz soviel mit was dann vielleicht in der Schule im Privatleben passiert und hat natürlich auch hier nochmal einen Freundeskreis, einen politischen Freundes Kreis, der aber auch sehr wertvoll ist.

00:13:35: Es ist ja nicht so als hätte ich überhaupt gar keine Zeit mehr für meine Freunde.

00:13:39: Ich merke es halt eher in der Schule.

00:13:41: Also wenn man wirklich eine sehr hohe Zahl an Fehlzeiten hat, also ich sage ja gerade ungefähr, wenn man sagt zwei drei Tage die Woche in der Schule, zwei drei Tage im Hannover während der Plenarwoche, Sie haben's ja schon gesagt, also nächste Woche das was alles ansteht haut uns echt um und zusätzlich ist ja auch noch die Ideen expo in Hannover.

00:13:56: Ich werde fast uneingeschränkt die ganze Woche dann jetzt hier sein, ich werde Sonntag wieder anreisen und wahrscheinlich sonntag abreisen da kriegt man natürlich wenig mit und muss sich viel anschaffen.

00:14:08: Das klappt bei mir in Klausuren immer ganz gut, aber auch wenn man natürlich aus Abiturblicken fehlt an der vielleicht schon viel mündliches.

00:14:14: Aber ich habe da tatsächlich Glück und gute Unterstützung durch die Schule.

00:14:18: Es werden nicht immer alle freigestellt Und das liegt im Endeffekt im Messen des Schulleitungen.

00:14:23: aber Ich hab da wirklich großes Glück dass meine Schulleitung mich da wirklich gut unterstützt.

00:14:27: Da freue ich mich auf jeden Fall, dass Sie heute hierher gekommen sind und meine Nachrichten sie scheinbar erreicht haben.

00:14:32: Gehen wir mal zu den Inhaltübers.

00:14:33: Sie haben es eben schon angesprochen die SPD hier in Niedersachsen hat vor ein paar Wochen einen Bildungspapier veröffentlicht.

00:14:39: Ein Zehn-Punkte-Programm für bessere Bildungen und Betreuung in Niederachsen ist das.

00:14:45: da geht es um KI und Medien und Familienzentren Kitas Gewaltpräventionen Lehrkräftegewinnung Berufsorientierung Berufsbildung Inklusion und Lehrmittelfreiheit Und noch ein bisschen mehr.

00:14:57: Sie haben sich nämlich den achten Punkt rausgenommen und kritisiert, Demokratie lernen von klein auf ist die Überschrift.

00:15:04: Was hat sie daran denn gestört?

00:15:06: Genau, also dieses Thema Demokratie lernen und Mitbestimmung ist ja eines der Hauptthemen einfach des Landesschülerrates weil es auch uns ganz direkt betrifft.

00:15:13: Und wir stehen dazu auch im wirklich guten Austausch mit den Landtagsabgeordneten.

00:15:17: Also ich glaube wir sitzen mindestens einmal im Monat zusammen die bildungspolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen.

00:15:22: auch mit Christian Fühler sind wir natürlich im engen Austauscht.

00:15:24: und dann habe ich dieses Papier tatsächlich.

00:15:26: Ich hab's auch erst durch meinen Pressespiegel erfahren dass dieses Papiere raus kam und dann dachte ich mir schon was ist denn jetzt das für ein Zeitpunkt?

00:15:33: Warum habe ich das eigentlich nicht früher erfahren Und habe das gelesen und da waren ja auch viele Punkte dabei, wo ich persönlich sagen kann.

00:15:39: Da gehe ich inhaltlich mit aber bin dann über diesen Punkt gestolpert weil wir natürlich auch viel über Beteiligungsstrukturen sprechen auch für den Landesschülerrat.

00:15:46: Wir würden gerne unsere eigene Struktur stärken.

00:15:49: Wir brauchen einfach mehr finanziellen Spielraum und wir brauchen zum Beispiel ein Passus dass eben Freistellungen möglich sind Weil wir haben einfach auch Vorstandsmitglieder die immer wieder Diskussionen haben oder auch Mitglieder die zur Vollversammlung kommen und es gibt einfach einige Strukturprobleme.

00:16:04: Und dann gucke ich da rein.

00:16:04: und das erste, was ich lese ist wir brauchen einen zweiten Landeselterrat.

00:16:09: Dann musste ich so schmunzeln weil ich dachte der Landeselternat wird für Kitas gefordert.

00:16:12: Kitas sind auch aber ein kommunales Thema, was die Jugendhilfe sozusagen im Jugendhilferausschuss betreffen würde.

00:16:19: Ich dachte mir okay, was ist das?

00:16:21: Ich lese mal weiter.

00:16:22: Demokratiebudget habe ich gesagt.

00:16:23: naja es ist ja eine Forderung von uns auch lange Zeit gewesen.

00:16:25: dass sich Schülervertretungen sozusagen über Geld auf verfügen kann, die sie für Projekte einsetzen kann fand ich super.

00:16:31: Und dann aber wirklich der große Punkt eben dieser Schulverfassung, die wir schon ganz lange angesprochen haben.

00:16:35: Da war wirklich nichts von zu lesen, sodass ich dann erst mal auch meine SPD-Kontakte in der Landtagsfraktion angeschrieben habe durch die Arbeit gesagt.

00:16:42: Inwiefern wart ihr daran beteiligt?

00:16:44: Also das ist ja... Wenn ich unsere Gespräche so höre, bildet es irgendwie nicht den Inhalt der Gespräche ab oder die Vereinbarung, die wir vielleicht auch mündlich treffen und auch die Schnittpunkte finden.

00:16:55: Aber ich muss jetzt dazu sagen, die Kritik hat glaube ich insofern gewirkt.

00:16:59: Dertelie Betruth sprach mich an und ich bekam gestern eine E-Mail von ihr.

00:17:04: in die Landesgeschäftsstelle kommen mit meinem Vorstand.

00:17:07: Und dann werden wir uns dieses Papier nochmal gemeinsam angucken und noch mal über die Kritikpunkte sprechen, um.

00:17:12: vielleicht kann man ja auch nochmal Nachbesserungen vornehmen.

00:17:15: Das habe ich auch allen Parteien angeboten gerade wenn wir zu Landtagswahl gehen.

00:17:18: Wir helfen natürlich gerne bei den Wahlprogrammen im Bereich Demokratiebildung und Bildung generell und geben unsere Expertise dazu ab.

00:17:24: also das Angebot sollten jetzt hier einige Zuhörden von der Landtagfraktion stehen.

00:17:29: allen offen

00:17:30: Die Botschaft kommt hoffentlich an.

00:17:32: Kurz Erklärung noch Dörte Liebetruth, die SPD-Generalsekretärin hier in Niedersachsen hat sie eingeladen.

00:17:37: Dann möchte ich nochmal auf einen Punkt zu sprechen kommen über den Ich selber gestolpert bin In diesem Punkt Demokratiebildung im SPD-Papier.

00:17:46: Da geht es darum dass Politik ein Pflichtfach in der Oberstufe werden soll und das irritierte mich, sie glaube ich auch wenn ich ihre mitteilung da richtig verstanden habe weil es ja eigentlich im gegensatz zu dem steht was gerade die landesregierung die rotgrüne landesregierung plant mit der oberstufen reform.

00:18:02: Da soll es nämlich mehr wahlfreiheit in der obertufe geben es sollen mehr fächer abgewählt werden können zum beispiel auch politik.

00:18:09: das war nicht super beliebt und grade der verbandte politik.

00:18:12: lehrer finde dass nicht gut.

00:18:13: und ja man kann es innerlich auch kritisieren.

00:18:15: mich irritiert nur total warum Jetzt die SPD da ausschert und im Prinzip der grünen Kultusministerin da in so einem Unterpunkt eines Unterpunktes einen mitgibt.

00:18:26: Haben Sie den Schritt verstanden oder haben Sie das schon irgendwie eine Reaktion gehört?

00:18:29: Ja, gleich möchte ich.

00:18:30: dieselbe Frage habe ich mir auch gestellt als ich das gelesen hab und deswegen war ich auch so irritiert.

00:18:33: weil also wir kritisieren... mit das Therium ja auch gut und gerne, aber wir unterstützen es auch eben in Punkten die wirklich unterstützenswert sind.

00:18:40: Und da muss ich aus meiner Perspektive einfach sagen dieser Prozess den wir mit der Oberstufenreform haben ist ein wirklich guter Prozess.

00:18:47: Es ist ein guter Beteiligungsprozess.

00:18:48: alle Verbände sind am Tisch und diskutieren bevor die Oberstufenreform überhaupt in die Anhörungsfassung gibt weil sonst würde das ja völlig den Rahmen springt.

00:18:56: Aber jeder hat die Chance da seine Anmerkung zu bringen und Wir unterstützen diese Oberstufe reform wie sie aktuell verhandelt wird Weil wir einfach diese Wahlfreiheit Also ich weiß es selber mit P-I, P-II und P-III.

00:19:08: das also übersetzt sind die Prüfungsfächer fürs Abitur.

00:19:11: Es gibt starre Vorgaben wie sie zu wählen sind.

00:19:13: natürlich ist es schön und schülerfreundlich wenn man die freier wählen kann und wirklich nach seinen Interessen sich bilden kann und dieses individuelle Lernen kommt da ja mit rein.

00:19:22: aber diese Forderung durch das SPD Positionspapier steht völlig im Gegensatz zu dem was die AG Oberstufen Reform hier vereinbart behindert sie, behindert die Forderung dieser Arbeit nur unnötig.

00:19:35: Also das ist finde ich ein ganz schöner Bruch auch zur eigenen Regierungsarbeit der da tatsächlich passiert und das ärgert mich wirklich.

00:19:43: ja

00:19:44: In ihrer Stellungnahme steht der schöne Satz Demokratie muss nicht nur gelernt sondern auch erlebt werden.

00:19:50: Ich fand den sehr überzeugend Und das künft einem so bisschen an der Kritik an der Schulgesetz-Novelle der vorherige Landesstühlerat, bei dem Sie ja auch schon angehört haben formuliert hat an dieser Neufassung des Schulgesetzes die jetzt am kommenden Dienstag beschlossen werden soll.

00:20:06: Während der Beratung der Novelle hat der Landes-Schülerrat erklärt – bei der Einbindung der Schülervertreter in schulische Entscheidungsprozesse – da hätten sie mehr erwartet!

00:20:16: Was hätten Sie denn erwartet?

00:20:17: Was erwarten Sie und was wünschen Sie sich?

00:20:19: Das geht ja ein bisschen in Richtung Diskussion um die Schulverfassungen.

00:20:21: Wie muss das organisiert

00:20:22: werden?!

00:20:23: Ja, also wir sind enttäuscht von dieser Novelle gerade in dem In diesem Gesichtspunkt sozusagen der Demokratiebildung, weil ich glaube es gibt zwei Säulen von Demokratie-Bildung.

00:20:34: Das eine ist die Politiktheorie, die gut durch den Politikwirtschaftsunterricht vermittelt werden kann.

00:20:39: Das ein und andere ist aber das was Sie gerade sagten oder zitiert haben ist dieses Politik nahbar und erlebbar zu machen.

00:20:45: Und das gelingt durch ne starke Schülervertretung, durch Projektarbeit, durch Organisationen, Podiumsdiskussionen

00:20:52: etc.,

00:20:53: etc.. und wirklich also sozusagen gelebte Demokratie sich Sachen anzuhören in die Debatte einzusteigen über Bundestagsreden, über Landtagsrede und über aktuelle Themen.

00:21:01: Dafür fehlt einfach die Zeit und der Raum.

00:21:04: Deswegen war ja zum Beispiel unsere Forderung auch – da muss ich mit Ihnen noch ein Hühnchen robfen!

00:21:07: Sie haben geschrieben Weihnachten war gestern dazu.

00:21:09: Unsere Forderungen waren ja den Politikunterricht früher starten zu lassen ab Klasse V. Das war ja wirklich breit getragen.

00:21:14: Auch der Verfassungsschutzpräsident in Gersachsen hat sich angeschlossen.

00:21:17: Christian Wulf, ehemaliger Bundespräsident und Ministerpräsident für Gersachen hat sich auch dieser Forderungsantrag angeschlossen und wirklich zahlreiche Verbände und Vereine.

00:21:26: Dann wäre nämlich auch die Debatte nicht so schlimm gewesen, über dieses Abwählen von Politikwirtschaft in der Oberstufe.

00:21:32: Wenn wir es denn einfach früher starten lassen?

00:21:34: Dann haben wir nämlich die Debatte nach oben hin nicht!

00:21:37: Das war zum Beispiel ein Forderungspunkt von uns aber jetzt abseits der Schulgesetzwelle und dann ist natürlich ein großes Beispiel tatsächlich die Schulverfassung.

00:21:45: Ich kann dazu ja mal was sagen.

00:21:47: Grundsätzlich gibt es die Gesamtkonferenz und den Schulvorstand, da werden alle wesentliche Entscheidungen getroffen, die das Schulleben an einer Schule unmittelbar betreffen also zum Beispiel auch die Schulordnung und eben auch pädagogische Konzepte.

00:21:59: Und aktuell ist es so in der Gesamtkonferenz beispielsweise sitzen alle Lehrkräfte und je nach Größe der Schule gibt es einen Schlüssel, der im Gesetz steht aber es können höchstens vierzehn Schülervertreter und vierzehnt Elternvertretersitzen.

00:22:12: Jetzt muss man sich mal vorstellen, da sitzen alle Leerkräfte ein Riesenblock insgesamt ja dann achtundzwanzig Leuten gegenüber.

00:22:18: Und diese Vertretung können natürlich mit ihren Stimmen nichts ausrichten oder nichts bewirken, zumindest nicht alleine.

00:22:25: und wir haben vorgeschlagen, wir können entweder eine Drittelparität einführen und sozusagen alle Gremien also die Lehrer, die Eltern und die Schüler können wir gleichberechtigt sozusagen behandeln.

00:22:36: Eine ähnliche Form gibt es schon im Schulvorstand wobei auch dort der Schulleiter mit seiner Stimme im Endeffekt den Unterschied macht.

00:22:42: das war der eine Vorschlag Wer andere Vorstand war, ein Einvernehmen herzustellen und zwar dass die Schulleitung bei wichtigen Fragen die die Schulorganisation etc.

00:22:50: betreffen einen Einvernehm mit der Schülervertretung herstellen muss.

00:22:53: Dann hieß es erst, das steht im Widerspruch zum Gesetz.

00:22:56: Weil die Schulaufsicht muss unter Aufsicht des Staates bleiben.

00:23:00: Da haben wir dann aber recherchiert und uns auch mit Juristen ausgetauscht.

00:23:02: Und das wäre sie ja quasi weil wir ja noch zusätzlich zum Kultusministerium die regionalen Landesämter für Schule und Bildung haben in Niedersachsen.

00:23:10: Und da haben wir vorgeschlagen könnten wir eine Schlichtungsstelle iterieren.

00:23:13: Das heißt wenn ein Beschluss gefasst werden sollte der rechtswidrig ist oder was nicht schnell genug geht könnte die Landesschulbehörde dann in diesen Prozess eingreifen eine Entscheidung kassieren kippen gegebenenfalls mit Beratung unterstützen.

00:23:25: Das war ein möglicher Vorschlag von uns, diese sind aber so natürlich nicht angekommen.

00:23:29: und ich weiß auch das Thema Schulverfassung ist ein ganz breiter Prozess.

00:23:33: Ich weiß die GEW hat Sachen auszusetzen, ich weiß der Schulleitungsverband hat Sachen aussetzen bestimmt auch der Philologenverband wobei ich mir den jetzt nicht explizit darüber gesprochen habe in der letzten Zeit und wir haben unterschiedliche Vorstellungen auf die Verbände am unterschiedlichen Vorstellung und ich weiss dass es schon eine Herausforderung ist die alle zusammen zu kriegen.

00:23:50: Aber da müssen wir einfach diesen Beteiligungsprozess starten.

00:23:53: Also wir müssen uns ja nicht nach einem Treffen auf eine Lösung verständigen, sondern es kann ja einfach ein Austauschformat ermöglicht werden.

00:23:58: Das können natürlich wir als Verbände untereinander machen aber diese Initiative könnte auch einfach vom Kultusministerium

00:24:03: kommen.".

00:24:04: Ich würde sehr begrüßen!

00:24:05: Die nächste Landesschul-Beiratssitzung wird sich mit dem Thema beschäftigen?

00:24:09: Vielleicht wird das dann in so einer Richtung gehen, das würde mich sehr freuen, aber ich glaube dass ist halt ein wesentlicher Schritt um die Selbstwirksamkeit von jungen Menschen zu erhöhen weil wir merken immer weniger Leute Lust haben sich tatsächlich zu engagieren und vielleicht oder Ich bin sehr fest davon überzeugt, dass es eben auch damit zusammenringt.

00:24:25: Dass das Gefühl da ist ja ich kann ja eh nichts ausrichten und ich glaube dann wäre das der sinnvolle Schritt zu sagen okay dann geben wir euch mehr Stimmgewicht und geben euch mehr Gehör.

00:24:33: Das ist ja auch die Eingangsfrage darauf zählt er wieder ab die wir die ich beantwortet habe.

00:24:37: Ich war vor vielen vielen Jahren selber mal Schülervertreter.

00:24:40: ich saß auch lange Zeit in der Gesamtkonferenz muss auch sagen das kann ich nachvollziehen.

00:24:45: das ist ein sehr großes Gremium das wichtige Entscheidung für die Schule zu treffen hat wo die Schüler Vertreter aber eine kleine Gruppe Darstellen zusammen mit den Elternvertretern, wenn man sich zusammentut mit den Elternt Vertretern kann man trotzdem noch nichts verändern.

00:24:59: Das kann frustrierend sein.

00:25:01: Ich fand es immer schon ein gutes Instrument für Demokratiebildung und Politiklernen.

00:25:05: wie funktioniert das eigentlich?

00:25:07: Man ist noch halt immer in der kleinsten Fraktion, wenn ich mal parlamentarisch betrachten möchte.

00:25:11: Immerhin kriegt man was mit, immerhin kann man sprechen aber hier nämlich an Diskussionen zu Kleiderordnungern der Schule wo Wir brennende Reden haben, die nichts verändert haben.

00:25:20: Genau, das Beispiel habe ich auch immer bei den Abgeordneten gewohnt.

00:25:23: Na ja, stellen Sie sich mal vor, okay für CDU jetzt beispielsweise.

00:25:26: Für diese Legislaturperiode sind sie vielleicht in der Opposition?

00:25:29: Aber stellen Sie mich mal vor die Perspektive!

00:25:31: Wenn sie Schülervertreter sind haben sie ja nie die Perspective irgendwie ihre Regierungsmehrheit zu kommen weil es gesetzlich einfach gar nicht geht da.

00:25:37: ich habe gesagt das würde sie doch frustrieren bis zum Geld nicht mehr oder ein anderes ist.

00:25:40: das geht hier an alle Parteien oder an jeden politischen Entscheidungsträger.

00:25:44: also man hat nicht die Möglichkeit irgendwann eine Mehrheit zu stemmen außer man versucht wirklich die Lehrkräfte alle zu überzeugen und dass ist schon ne Mammutaufgabe gerade bei Themen die wirklich strittig sind.

00:25:53: die einzelne Person könnte dann Lehrer werden und Schulleiter.

00:25:56: Und dann ist man irgendwann mal auf der anderen Seite, aber das

00:25:58: kommt ja langer Weg.

00:25:59: Nur eine kleine spaßige Randbemerkung.

00:26:03: Ich bin dann später auch in den Schulvorstand gekommen.

00:26:05: Das haben sie auch gerade schon gesagt da ist ne ganz andere Zusammensetzung und also der Schulvorstand als Entscheidungsgremium.

00:26:11: Da sind Schüler- und Elternvertreter also machen die Hälfte aus.

00:26:15: Sie haben schon gesagt Schulleitung gibt den Ausschlag Aber dass es doch schon ein großer Macht zu gewinnen für Schüler und Eltern gewesen oder?

00:26:22: Das ist so, das ist so.

00:26:23: Aber ich finde es trotzdem wenn ich mir das so betrachte eigentlich immer noch unfair dass Schüler und Elternvertreter sich als zwei verschiedene Gremien zwingend zusammentun müssen um genau so viele Personen oder genauso viele Stimmen zu haben wie die Lehrkräfte.

00:26:36: Und selbst wenn sie dann eine Partsituation haben entscheidet die Schulleitung.

00:26:40: also Ich nenne das Scheinbeteiligung.

00:26:42: Es ist ein größeres Zugeständnis als in der Gesamtkonferenz auf jeden Fall.

00:26:45: Also da fühlt man sich wirklich klein, selben ist er gerade bestätigt aber es sollte eigentlich anders sein.

00:26:51: Ein Thema, das gerade kontrovers diskutiert wird bestimmt auch in vielen Gesamtkonferenzen in Niedersachsen ist ein mögliches Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche.

00:27:01: Wir diskutieren hier in der Niednersachse die Händennutzung aber jetzt auch das Social Media Verbot da... Bis Zeit nach einiges zu erwarten, in der kommenden Woche wird die entsprechende Expertenkommission auf Bundesebene wohl ihren Bericht vorlegen.

00:27:14: Der Ethikrat hat in der vergangenen Woche eine Stellungnahme abgegeben.

00:27:18: Die Bildungsministerkonferenz hat sich auch positioniert und der Niedersächsische Landtag möchte in der Junisitzung auch einen Entstehung dazu fassen.

00:27:26: Mal ganz allgemein gefragt, halten Sie denn einen Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche für sinnvoll?

00:27:33: Nein!

00:27:33: Ich glaube, pauschale Verbote bringen da wenig.

00:27:36: Fun Fact zu dem Expertenferden-Gremium von Frau Bildungsministerin Priemdott sind keine Kinder und Jugendlichen beteiligt.

00:27:42: Das habe ich auch schon ganz früh einmal kritisiert.

00:27:46: aber nein, ich glaube pauschal verbote bringen nichts.

00:27:48: Wir haben ja schon Altersgrenzen!

00:27:51: für Social Media, für Apps zum Beispiel Instagram.

00:27:53: Das Problem ist das die einfach nicht durchgesetzt werden.

00:27:56: ich glaube die Lösung ist da einfach Druck auf die Konzerne auszuüben und dass auch nicht das jedes Bundesland oder jedes Land sein eigenes Sibchen kocht.

00:28:04: Ich glaube dann müssen wir einfach mal an das Europaparlament dran.

00:28:08: Wir brauchen Regularien für Konzerner.

00:28:09: Die sollen verantwortlich sein das ganze zu kontrollieren Und dann müssen wenn umgangsweg finden und dabei müssen wir eben auch Kinder und Jugendliche mit abholen Auch einfach unbewusstsein schaffen und auch Akzeptanz zu schaffen für die Regelung.

00:28:22: Ich glaube, das ist viel wertvoller wenn man dann eben tatsächlich beteiligt wird oder auch alle mitnimmt und alle mit ins Boot holen.

00:28:28: natürlich kann man nicht jedes Kind und jeden Jugendlichen beteiligen das ist mir ganz klar.

00:28:32: aber es gibt ja Gremien Landesjugendring war ja hier Ausstand zu Gast Es gibt den Landesschülerrat es gibt die Bundes-Schülerkonferenz es gibt auch eine europäische Schülervertretungen also das geht ja noch für höher die man damit ins Bootholen kann und beteiligten kann.

00:28:44: Das dürfte eigentlich kein wehtun, der viel Wert auf Demokratie und Mitbestimmung legt.

00:28:51: Aber persönlich muss ich noch mal ganz klarstellen... Also ich finde ein Handy zum Beispiel hat in der Grundschule nichts verloren?

00:28:56: Muss ich ganz klar sagen!

00:28:57: Und ich finde auch dass Social Media natürlich Gefahren mit sich bringen kann.

00:29:03: in die Verantwortung der Politik und auch vor allen Dingen der Eltern, die Kinder davor zu schützen.

00:29:08: Aber die Kinder auch mitzunehmen, sie zu begleiten und ihnen das ganze Thema nahezulegen und beizubringen.

00:29:13: Und das geht eben besten nicht... durch Verbote, sondern durch eine begleitete Nutzung.

00:29:18: Aber da muss man eben auch anschließen und sehen dass viele Elternhäuser auch mit der Frage selbst überfordert sind und das dann natürlich ein einfacher Weg ist ein pauschales Verbot zu erlassen.

00:29:27: aber es ist generell so, dass im Elternhaus viel untergeht was dann in der Schule, in der Grundschule noch aufgefangen werden muss oder sogar weiterfühlen in den Schulen noch.

00:29:34: also es gibt ja wirklich Kinder... Schwimmenbildung ist eine solche Sache die können nicht schwimmen aber es gibt auch Kinder die können sich noch nicht mal die Schuhe zu binden in der fünften Klasse weil das einfach nicht zu Hause gelehrt wird.

00:29:44: Also die Anforderung an eine Lehrkraft wachsen und das ist schwierig, aber ich glaube gerade bei dem Thema Social Media, KI, Handynutzung müssen auch einfach die Lehrkräfte nochmal geschult werden, weil das vielleicht nicht unbedingt in der Lehrkräfterausbildung auch gerade bei älteren Lehrkräften damals drin war.

00:30:01: Deswegen ist ja eine Forderung von uns auf verpflichtende Fortbildungen.

00:30:03: Ich weiß dass es immer auch auf Kritik stößt, gerade auch bei den Gewerkschaften.

00:30:07: Aber unsere Argumentation ist von Beamten im Staatsdienst können wir schon erwarten dass die auch auf einem guten Stand sind und sich gut mit dem Thema auskennen, vor allen Dingen wenn sie eben pädagogisch viel mit jungen Menschen zu tun haben.

00:30:18: Okay halten wir nochmal fest Sie teilen die Problemanalyse das Social Media und eine intensive Handy- und Social Media Nutzung ein Problem darstellen kann?

00:30:27: Jetzt müssen wir abschichten.

00:30:29: man möchte auf der einen Seite trotzdem das Kinder und Jugendliche digital teilhaben können Da stimmen Sie überein, aber sie müssen auch geschützt werden vor jugendgefährdenden Inhalten oder auch Programmierungen wie zum Beispiel dem diesem Endlos-Feed dass man gar nicht mehr gibt.

00:30:45: Okay da gehen Sie mit.

00:30:46: Punkt eins ist die sagen das muss auf europäischer Ebene geregelt werden weil man Druck auf die Plattform machen muss.

00:30:52: Punkt zwei ist sie sagen Die Eltern sind in der Pflicht

00:30:55: Auch ja

00:30:56: und wo die Eltern es nicht können muss dann die Schule rein.

00:30:59: und damit die Schule das gut kann müssen Die Lehrkräfte verpflichtend fortgebildet werden in Sachen Medienkompetenz?

00:31:07: Sie müssen jedenfalls geschult werden und das ist auch gerade mit dieser iPad-Einführung oder mit allen digitalen Medien.

00:31:12: Ich spreche auch mit dem NLQ, also es ist das niedersächsische Landesamt für schulische Qualitätsentwicklung, sperriger Begriff aber die sind eben auch für Evaluation und Lehrkräfteverbildung da mit einem großes Kontingent an Fortbildung auch zu diesem Bereich.

00:31:25: Aber sie werden meistens nicht abgerufen und wenn sie abgerufen werden, dann oft auch von Lehrkräften die schon fit in dem Thema sind oder die schon eine Grundausbildung im Thema haben und wirklich auch Kompetenz haben.

00:31:37: Und ich glaube einfach dass es wichtig ist für Lehrkräfte auch damit die Sicherheit haben.

00:31:40: wie gehe ich mit dem Thema um?

00:31:41: Auch Rechtssicherheit vielleicht in manchen Bereichen das Sie da gut fortgebildet sind.

00:31:47: Ich glaube wenn diese Kompetenzen noch nicht so stark beherrscht sollte eine Fortbildung auch verpflichtend sein.

00:31:54: Und ich glaube, das ist ein möglicher Lösungsansatz.

00:31:56: Natürlich kann man viel diskutieren aber ich halte den Weg auf jeden Fall für schlauer her!

00:32:01: Und dauert so eine Fortbildung ja eine gewisse Zeit.

00:32:03: Wir haben sehr viele Lehrkräfte, die müssen erst mal auf den Stand gebracht werden.

00:32:07: Ich habe es jetzt gestern war das glaube ich bei den Grünen hier in Niedersachsen so verstanden dass man schon für ein Verbot ist und ich nehme es so wahr Das im politischen Bereich Die allermeisten Fraktion aktuell sich für ein verbot aussprechen.

00:32:19: Bei den grünen habe ich jetzt aber rausgehört.

00:32:20: Ein verbot das solange gelten soll bis wir die anderen Regelungen haben denn auch die Plattform Betreiber auf die druck ausgebilden soll das braucht Ja auch zeit.

00:32:28: also wenn da zwei Komponenten für die man Zeit braucht, aber man wünscht sich eine Lösung.

00:32:33: Die Jugendschutz bedeutet schon sofort.

00:32:35: Würden Sie denn damit gehen zu sagen wir müssen einen Social Media Verbot für bis vierzehnjährige über die Zahl kann man ja wahrscheinlich noch mal diskutieren, müssten wir verhängen als Übergangslösung?

00:32:49: Ja es ist ja so.

00:32:50: grundsätzlich haben wir dieses Verbot eigentlich oder haben wir diese Nutzungsbeschränkungen sondern die müssen nur einfach eingehalten und kontrolliert werden.

00:32:57: ich Diesen Schritt könnte ich aber eher verstehen, auch unter der Prämisse.

00:33:01: Aber dann wirklich dass wir auch intensiv an einer Lösung arbeiten und immer noch ist bei diesem Schritt nicht die Jugendlichen beteiligt.

00:33:09: also mich hat keiner gefragt.

00:33:10: Also mein Telefon meine Nummer ist eigentlich präsent die E-Mail Dresse auch.

00:33:14: Ich weiß nicht wie es bei den Kolleginnen und Kollegen von den anderen Verbänden aussieht ob da jemand angerufen hat aber ich sehe immer nur wenn ich Verbände beteiligte.

00:33:20: jetzt zu diesen Thema Social Media Dann sind das meistens Verbände, die sich für ein Verbot aussprechen.

00:33:26: Also muss ich ganz ehrlich sagen ja wir wurden bei der Frage nach dem Handyverbot beteiligt und wir waren zur Anhörung Kultus-Ausschuss aber es sind doch noch mal zwei unterschiedliche Themen.

00:33:34: Aber zurück zu frage.

00:33:35: Ich könnte das eher nachvollziehen könnte da eher mitgehen.

00:33:39: Ich glaube nur einfach dass wir intensiv an einer Entlösung arbeiten müssen oder an einer tragfähigen Lösung Die längere Zeit bleibt.

00:33:46: Das heißt also sie haben mit der kultusministerin über einen Social Media verbot noch nicht gesprochen.

00:33:51: Wenn dann kurz in einer unseren Gespräche aber nicht intensiv als Fachgespräch, als Arbeitstreffen da bezieht sich das meistens dann auf die Handy-Nutzung tatsächlich weil es im schulischen Kontext ist.

00:34:02: Da muss ich vielleicht auch kurz erläutern wer als dann?

00:34:04: der Schülerrat haben einen bildungspolitisches Mandat also können da im Bereich Bildung alles machen aber kein allgemein politischer Mandat und das sind einfach zwei Bereiche die sich auch überschneiden.

00:34:13: deswegen sind wir da auch in den Äußerungen Ganz vorsichtig.

00:34:16: Aber jetzt bin ich ja als Auto-Ella-Vok, als LSE-Aversitzender.

00:34:18: hier kann natürlich vieles sagen und die Grundsatzposition des Landes Schülerrat ist das natürlich immer klar.

00:34:22: Beteiligung, Beteidigung, Beteiligung so.

00:34:25: aber vielleicht liegt es auch daran.

00:34:27: aber zu einem richtigen Fachgespräch wüsste ich nicht dass sich da irgendwie eingeladen worden wäre.

00:34:31: Wenn Sie sich etwas wünschen könnten was brauchen denn Schülerinnen und Schülern noch an zusätzlichen Angeboten damit sie in der digitalen Welt den digitalen Welten wie es auch manchmal genannt wird sich sicherer bewegen können?

00:34:43: Ich glaube Beratungsangebote, aber auf Augenhöhe.

00:34:47: Also es gibt ja viel Beratung.

00:34:49: immer ich kenne das.

00:34:50: dann kommt in der sechsten oder siebten oder nach dem Klassen mal jemand vorbei und dann ist das auch alles ganz lustig und ganz schön und man macht sich leider eher über die Leute lustig die da sind.

00:34:59: Aber ich glaube es braucht einfach mehr Augenhöhen.

00:35:01: Ich glaube es muss einfach in den Unterrichtsalltag integriert werden.

00:35:06: Verteufelt wird heute sprechen wir wieder über das böse Thema Social Media, sondern dass man das einfach auch kritisch analysiert.

00:35:12: Man kann es ja wunderbar in den Unterricht einbauen habe ich gesehen an meiner eigenen Schule.

00:35:16: viele Schulen machen das bereits und ich glaube diesen Schritt weitergehen und intensiver gehen.

00:35:21: Ich glaube das wäre eine gute Sache.

00:35:23: Der Landesschülerrat bemüht sich ja auch sehr um die psychische Gesundheit der Schülerschaft.

00:35:28: Was hat sich denn dafür verändert?

00:35:30: Warum ist das jetzt so ein großes Problem geworden?

00:35:32: Und was kann helfen?

00:35:35: Ich glaube da spielt wieder viel die Corona Pandemie mit rein, die wirklich noch spürbar ist.

00:35:41: Die Auswirkungen weil sie einfach Lücken hinterlassen hat, weil das einfach eine schwierige Zeit war für alle mich nur für Schülerinnen und Schüler das möchte ich gar nicht sagen.

00:35:49: Und ich glaube in den letzten Jahren, wenn ich das so beobachte, ist einfach dieses Gefühl viel größer geworden oder auch der Blickwinkel auf dieses Thema mentale Gesundheit viel größer geworden und da gibt es einfach so Aspekte wie Leistungsdruck oder sowas, die mit rein spielen.

00:36:06: Also viele Leute sagen ganz offen ich habe mentale Probleme.

00:36:11: Das können Sie wahrscheinlich einschätzen, auch wie es damals mal war als die Schülervertreter waren.

00:36:17: Aber ich glaube schon dass sich das verändert hat und dass wir da aktiv werden müssen sind wir ja auch geworden.

00:36:22: Wir haben jetzt zum Beispiel gemeinsam mit dem Kultusministerium und der Medical School in Hamburg eine Webseite auf den Weg gebracht.

00:36:28: kleiner Werbeblock nochmal Jugendliche stärken heißt sie wo sich Schülerinnen und Schüler untereinander helfen können wenn sie tatsächlich Leistungsdruck haben Probleme haben psychische Probleme aber auch gar nicht nur auf Schule bezogen sondern eben auch private Natur haben wir entwickelt.

00:36:43: Ich finde sie sehr gut!

00:36:44: Aber wir müssen auch einfach mehr Freiräume schaffen in der Schule.

00:36:48: Und das ist durch den Freirräumeprozess auch gut passiert, durch das Kultusministerium.

00:36:52: aber das muss eben ausgeweitet werden.

00:36:55: also wir haben jetzt vielleicht noch mal ein Beispiel gerade wieder einen Erlass auf dem Tisch liegen.

00:36:59: wenn so'n Erlass kommt können wir uns als Landesstuhlerrat positionieren.

00:37:03: Wir haben aber auch ein Recht das hat nur noch der Landeselternat und zwar ist es das suspensive Veto-Recht.

00:37:08: Wir können so'nen Erlass erstmal aufschieben um mindestens sechs Wochen Und dann muss es noch mal eine Nachverhandlung geben.

00:37:13: Wenn wir den da nochmal ablehnen, muss die gesamte Landesregierung darüber unterrichtet werden dass wir als unsere Schülerrat den Erlass abgelehnt haben.

00:37:20: und jetzt liegt gerade ein Erlass auf dem Tisch.

00:37:21: schriftliche Arbeiten in den allgemeinen bildenden Schulen in der Sekundarstufe eins und dort steht jetzt drin das eine Arbeit In der Regel wurde rausgestrichen, wenige Tage oder einige Tage vor Bearbeitungen anzukündigen ist.

00:37:33: Und das ist genau ein Aspekt, der eigentlich im Gegensatz zu dieser Leistungsdruckdebatte steht.

00:37:38: Ich muss die Arbeiten fächern über den gesamten Schuljahr und nicht alles auf einmal stauchen – das Thema gibt es ja wahrscheinlich schon seit Ewigkeiten!

00:37:44: Und ich muss die rechtzeitig ankündigen, ich muss gut darauf vorbereiten... Deswegen haben wir diesen Erlass auch erstmal abgelehnt mit diesen einigen Tagen.

00:37:52: Das ist nur als ganz kurzes Beispiel zu diesem Themen und ich glaube, da braucht es einfach mehr Freiräume.

00:37:58: und dieser sperrige Satz Schule muss ein Wohlfühlort sein.

00:38:03: Da muss man auf Schülerinnen und Schülern aber auch auf Lehrkräfte hören was braucht ihr an der Schule um euch wohlzufühlen?

00:38:09: Und das müssen wir vielleicht verändern.

00:38:10: dabei gibt's ja auch wirklich Schulen die... gute Konzepte fahren, auch wieder mit Beteiligungsstrukturen aber auch mit selbst organisiertem und individuellen Lernen.

00:38:20: Aber ich glaube wir sind als Niedersachsen da schon auf einem guten Weg!

00:38:23: Und ich glaube auch mit der Oberstufenreform wo alles freier wird und neue Prüfungsfamate kommen die nicht mehr auf das stumpfe schriftliche Arbeit fokussiert sind sind wir grundsätzlich auf einen guten Weg.

00:38:34: Außenstehende die nicht in der Schule drin sind kriegen bei solchen Diskussionen.

00:38:38: den Eindruck dass es in der immer weniger darum geht, Unterrichtstoff zu vermitteln.

00:38:44: Leistung einzufordern, Leistung abzurufen um dann junge Erwachsene heranzubilden die gut im Arbeitsmarkt funktionieren können sage ich jetzt mal ganz platt formuliert weil es immer mehr darum geht dass das ein Wohlfüllort sein muss, dass die mentale Gesundheit betrachtet wird und Beteiligungsformate geht.

00:39:02: Haben Sie den Eindruck dass das Leistungsniveau in der Schule nachlässt?

00:39:05: Ne habe ich nicht.

00:39:06: Ich glaube einfach nur Ansprüche verändert haben.

00:39:09: Und ich finde diese Argumentation zu sagen, ja nur weil es bei mir damals so war muss das auch so sein, finde ich ehrlich gesagt relativ schwach und wenig ausdifferenziert.

00:39:17: also Jeder, der das sagt den lade ich gerne ein mit mir einmal mitzukommen.

00:39:20: wir können uns gerne ein zwei schulen gemeinsam angucken.

00:39:23: Dass auch diese personen sich in bild davon machen können da habe ich überhaupt kein problem mit.

00:39:27: ich glaube ansprüche haben sich aber auch verändert gerade im arbeitsmarkt.

00:39:30: ich habe jetzt eine intensive diskussion mit einem verband gehabt.

00:39:34: ja zu diesen geöffneten prüfungsformaten zum beispiel podcast machen muss ich sagen das ist doch keine arbeit dass doch keine leistung.

00:39:40: ich brauche hanschrift ich brauchte es ich brauch eine schriftliche klausur.

00:39:43: natürlich brauche heran schrift natürlich brauchen die schriftlichen klausure aber wenn nicht Bewerbungsprozesse von größeren Unternehmen oder auch Modeunternehmen.

00:39:57: Adidas war es.

00:39:58: Das haben wir uns im Unterricht beispielhaft angeguckt, da schickt man keine schriftliche Bewerbung hinein und dreht ein Bewerbungsvideo.

00:40:04: Man soll ausgefallen sein, man soll kreativ sein, das unter Beweis stellen.

00:40:08: Und natürlich ist das nicht in allen Bereichen so die wir auf dem Arbeitsmarkt haben.

00:40:12: aber ich glaube schon dass sich da was verändert hat und ich glaube dass es gut ist, dass Schule darauf vorbereitet und eben auch da Kreativität freien Lauf lässt.

00:40:22: dass im ganzen Schulgebäude überall Sitzsäcke und Sofa stehen.

00:40:25: Und wir uns zurücklehnen, und die mehr ja uns Gedanken über oder darum philosophieren.

00:40:31: Also das ist natürlich nicht das Bild was entsteht.

00:40:33: Es geht schon natürlich noch um Leistung, die man erbringen muss und wissen was vermittelt werden muss aber es hat sich halt einfach verändert.

00:40:42: Herr Ellerbock zu guter Letzt möchte ich noch über ein Thema sprechen mit dem Sie Ein bisschen bekannt, vielleicht berühmt geworden sind in bestimmten Kreisen.

00:40:49: Sie haben einen Gastbeitrag verfasst in der Wochenzeitung die Zeit.

00:40:52: Sie waren sogar bei Markus Lanz im Fernsehstudio und haben dazu gesprochen.

00:40:56: es geht um die Werbpflicht Und sie haben ja eben schon betont Der Landes-Schülerrat hat wahrscheinlich nicht unbedingt ein Mandat sich zur Werblichkeit zu äußern.

00:41:03: Deswegen sprechen sie hier als Privatpersonen zu diesem Thema nun das nochmal geradezuziehen da die Rollenklarheit herzustellen gegen die Werbpflicht ausgesprochen.

00:41:16: Warum denn?

00:41:17: Also ich persönlich bin der Meinung, dass jeder und jede etwas für die Gesellschaft tun muss.

00:41:23: Ich glaube sonst funktioniert unser Zusammenleben nicht.

00:41:26: also sei es in der Pflege ein bisschen das Beispiel Zivildienst, sei es im zivilgesellschaftlichen Engagement.

00:41:32: Ich meine ich bin ja auch gerade engagiert.

00:41:34: Ich kenne aber viele wirklich, die sind in Vereinen engagiert trainieren kleine Kinder zum Beispiel Basketball usw.

00:41:40: und sofort.

00:41:40: Ich denke jeder muss sein Beitrag dazu leisten.

00:41:44: Ich glaube, dass die Bundeswehr auch eine gute Institution ist um seinen Beitrag an der Gesellschaft zu leisten und auch wichtig ist.

00:41:50: Also jeder verdient meinen höchsten Respekt, der sich freiwillig entscheidet dort zu dienen in Deutschland und natürlich ein Stück weit unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung dort zu verteidigen.

00:42:01: Und ich sehe auch mit dem Krieg Russland, Ukraine oder mit den Konflikten auf der Welt dass natürlich diese Debatte aufflammt, die gehen wir mit der Bundeswehr um und ich sehe auch die Notwendigkeit an.

00:42:13: Auch personell die Bundeswehr zu stärken.

00:42:15: Ich glaube einfach, das ist ähnlich wie bei der Social Media-Debatte, dass dieser Prozess um die Diskussion rundum werfricht völlig falsch abgelaufen ist.

00:42:23: Die Politik hat dazu beraten, was sie auch muss.

00:42:26: Aber natürlich da rote Farben zieht sich durch.

00:42:29: Sie sagen das die Jugend wurde nicht beteiligt und erst ganz zum Schluss kann man dann auf die Jugend zu.

00:42:34: Und ich glaube man hätte diesen Prozess einfach anders angehen müssen.

00:42:37: aber so wie das jetzt geführt worden ist finde ich es einfach grundsätzlich unfair und falsch.

00:42:43: Natürlich gibt es einen Unterschied.

00:42:45: Erwachsene haben viel mehr Lebenserfahrungen als die Jugendliche Das möchte ich nicht absprechen und ich sehe jetzt schon wieder von meinen Augen die Kommentare mit ach Die müssen mal was lernen, die müssen mal Disziplinen werden.

00:42:54: Die müssen sich auch mal etwas

00:42:55: anhören.".

00:42:56: Es gibt wirklich viele Menschen, die haben eine gute Disziplin und ja es gibt einige Menschen ,die das wirklich auch lernen müssen einiger junge Menschen.

00:43:03: Und ich möchte auch mal sagen, die Bundeswehr kann vielen Menschen gute Orientierung geben, wirklich.

00:43:09: Also wenn sie vielleicht nicht wissen wohin mit mir und Ich möchte mich nochmal orientieren Kann so einen freiwilliges Jahr oder generell einen Job bei der Bundeswehr auch sicher attraktiv sein Oder aber auch für Leute, die das wirklich wollen.

00:43:19: Aber ich glaube Dieser Prozess, er ist von oben her abgeführt.

00:43:25: Er kam nicht gut an bei den Jugendlichen und wirkte erstmal sehr merkwürdig und auch beängstigend auf viele.

00:43:33: unter diesen Gesichtspunkten lehne ich das ab.

00:43:36: Ich kann nachvollziehen dass dieser Prozess Irritation ausgelöst hat.

00:43:40: Man kann die Frage stellen, warum wurde überhaupt der Beerdienst ausgesetzt?

00:43:45: Ich gehört zu den Letzten, die mit XIX noch eingezogen wurden.

00:43:50: Ich hab Ziviliens geleistet in dem Jahr und geradezu derzeit wurde dann die Aussetzung beschlossen.

00:43:57: Also ich argumentiere nicht aus dem Motto heraus, mich trifft es ja nicht, sondern mich hat's ja noch getroffen.

00:44:03: Aber sie stellen ja auch eindeutig nicht die Sinnhaftigkeit in Frage, sondern die Art und Weise wie dieser Prozess aufgezogen ist.

00:44:09: Und dann möchte ich gerne darüber noch einmal kurz mit Ihnen sprechen, denn ich frage mich dabei die ganze Zeit, wie hätte es denn funktionieren sollen?

00:44:15: Also wir haben ja in unserer Bundesrepublik auf Bundesebene, auf Länderebene ganz verschiedene Beteiligungsformate.

00:44:22: bei diesem Punkt frage ich mich Wie hätte denn die Jugend die ja auch nicht ein einheitlicher Block ist, sondern auch da gibt es unterschiedliche Einstellungen.

00:44:31: Wie hätte die Jugend da befragt werden sollen?

00:44:34: Sie haben vorhin schon ein paar Instanzen ja mal genannt, die es da gibt aber.

00:44:37: Haben sie eine konkrete Idee, eine Blaupause wie Beteiligung von Jugend bei weitreichenden politischen Entscheidungen, die die Jugend betreffen sein sollten?

00:44:46: Eigentlich bräuchte Sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene, weil in den Kommunalparlamenten gibt es ja oder gibt's ja oft Jugendparlamente.

00:44:54: Oder sind wir gerade dabei?

00:44:56: Als Niedersachsen das zu verbreiten.

00:44:57: Eigentlich bräuchte ist ein einheitliches Gremium einen Rat der auch gewählt ist von Jugendlichen oder auch beratende Stimmen die einfach mit dabei sitzen.

00:45:05: aber wie gesagt Es gibt viele Verbände und man hätte eine ganz breite Anhörung starten müssen.

00:45:11: Ich weiß auch da haben wir ein zeitliches Problem.

00:45:13: Das geht nicht von heute auf morgen Und auch die Auswertung wird nicht von Heute aus morgen gehen auf morgen gehen, aber eine ganz breite Anhörung starten und versuchen einen Kompromiss auszuhandeln.

00:45:21: Das klingt natürlich jetzt wahrscheinlich leichter gesagt als getan.

00:45:23: ich bin jetzt nicht in der Verantwortung das tun zu müssen und bin da auch sehr froh drüber.

00:45:26: gerade Ich möchte nicht in deren Haut stecken Aber man hätte das Gefühl gebraucht Man wird hier abgeholt und mitgenommen auch grade wenn über ein entschieden wird weil es ist ja so die Entscheidung werden getroffen.

00:45:39: Über uns jetzt ganz direkt.

00:45:40: Aber die, die diese Entscheidung auftreffen, konnten wir nicht wählen.

00:45:43: Wir konnten uns nicht beteiligen!

00:45:44: Also es betrifft ja wirklich die Leute, die noch keinen Wahlrecht hatten zur letzten Bundestagswahl.

00:45:49: und ich glaube das ist so ein weiterer Punkt der dann einfach verärgert und sagt Naja... Ich kann mich da gar nicht dagegenformieren oder hätte mich gerne hätte mich gar nicht dagegenstellen können.

00:45:57: Man fühlt sich dann so ein bisschen machtlos als hätte man keine Lobby und hat es mir in einem so ein bißchen die Hände gebunden.

00:46:04: In Ihrem Gastbeitrag meine ich, haben Sie geschrieben.

00:46:06: Sie finden es unfair dass man mit siebzehn noch nicht wählen darf aber mit achtzehn dann zum Werdienst eingezogen wird.

00:46:13: Ja.

00:46:13: Sie wollen also das die Jugend früher politisch mitentscheiden kann?

00:46:17: Ja genau!

00:46:18: Ich möchte, dass der Jugend mehr zugetraut wird wie früher mitentschalten kann.

00:46:20: Das habe ich auch nochmal wiederholt.

00:46:22: Ich hatte auch eine Anfreie und Interviewanfrage zu dem Thema Social Media Verbot.

00:46:26: Und dann ab sechs Uhr habe ich gesagt, ja hier hast du ein Handy nur Instagram und ne Flasche Wein und ne Kiste Bier dazu.

00:46:31: Also das Macht in meinem Kopf macht es überhaupt gar keinen Sinn!

00:46:34: Das ist eben bei der Bundeswehr und bei den Wahlalter genau dasselbe.

00:46:36: Die Jugend muss früher politisch mitentscheiden... ...das geht nicht einfach so.

00:46:40: also ich kann nicht einfach das Wahialter runter setzen und mich zurücklehnen.

00:46:43: Ich muss dann auch politische Bildung intensivieren.

00:46:45: Das geht einfach nur mit dem Schritt einher, die Gefahr ist dann zu groß dass irgendwie externe Faktoren einen so sehr beeinflussen wie auch vielleicht Social Media und der Algorithmus sehen wir gerade.

00:46:55: da müssen wir glaube ich gar nicht soweit fechern.

00:46:58: aber ich bin dafür Dass man früher Entscheidungen treffen kann und eben auch das Wahlalter runterzusetzen.

00:47:05: Wo würden sie denn da die Grenze ziehen?

00:47:06: beim Wahleiter also.

00:47:07: man könnte ja sagen es gibt auch Dinge die betreffen Kinder oder Meinetwegen, dreizehnjährige, die über sie hinweg entschieden werden.

00:47:16: Was spricht dann dafür?

00:47:17: Die Grenze bei sechzehnt statt bei achtzehn zu haben.

00:47:21: Ich glaube mit sechzehn, wenn man das mal so weitergeht in der Schulaufbahn fangen die ersten an mit einer Ausbildung und ich glaube da ist einfach schon politische Bildung passiert.

00:47:30: Sie ist nicht abgeschlossen aber da hat man schon viel politische Bildung auch genossen Und ich glaube ein bisschen Erfahrung braucht man auch.

00:47:37: Ich glaube einfach die Gefahr wäre auch viel zu groß Wenn Kinder wählen dürften dass einfach zu sehr beeinflussend durch das Elternhaus kommt, die ja ohnehin schon stattfindet.

00:47:46: und ich Glaube Da ist Sechzehnt einen ganz guter Kompromiss.

00:47:49: Ich glaube, das ist auch die realistische Option.

00:47:51: Ich glaube auf alles andere würde man sich nicht einigen.

00:47:53: Ich habe mal von den Grünen gelesen ab vierzehn eine Forderung.

00:47:55: es gab aber dann auch Jugendverbände die gefordert haben Wahlrecht ab der Geburt und so.

00:48:00: ich glaube dass es also bei einem Respekt das wäre total unrealistisch und ich glaube sechzehn wären Kompromiss Und dann kann man gucken ob es funktioniert und können das ganze evaluieren

00:48:09: Gibt glaube ich auch so Ideen was man sagen könnte ein Kind quasi eine Stimme bekommt, die an die Eltern übergeht.

00:48:17: Das heißt also Kinderreiche Familien dadurch bestärkt werden mit der Perspektive zu sagen, die haben eine andere Perspektiv auf langfristige Themen.

00:48:26: Könnte man ja sagen Thema Rente interessiert jemanden mit Kindern mehr?

00:48:29: Aber

00:48:29: ich glaube es sollte schon noch die individuelle Entscheidung des Individuums bleiben und dann sollten nicht einfach Familien gestärkt sein.

00:48:37: Also da bin ich glaube ich schon ganz fest in der Meinung.

00:48:40: Ich glaube, zu diesem Thema könnten wir uns noch mal treffen und eine weitere Podcastfolge aufzeichnen.

00:48:44: Für heute war es das aber erst einmal.

00:48:46: Herr Ella Brock Sie haben eine Stimme und setzen sie auch ein wie beim Rundblick dem Politikjournal für Niedersachsen werden.

00:48:53: Wir weiteres wirken jetzt im Landesschülerrat oder bestimmt auch darüber hinaus weiter mit Interesse verfolgen.

00:48:58: Für Heute bedanke ich mich ganz herzlich für dieses Gespräch!

00:49:01: Ja ich freue mich drauf.

00:49:02: vielen Dank nochmal für die Einladung hat mir sehr gut gefallen.

00:49:09: Mehr Infos unter rundblick-niedersachsen.de.

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